Der Buntspecht gehört in Europa zu den mit Abstand am meist verbreitetsten Spechtarten, mit einer Artenvielfalt von über 200 Spechtarten. Das Besondere am Specht ist sein Schnabel mit bis zu 12.000 Mal pro Tag gegen den Kopf zu schlagen, dass sind bis zu 20 Schläge pro Sekunde. Trotz dieser erstaunlichen Leistung erleidet das Gehirn des Spechts keine Schäden dabei. Das ist nur deshalb so, weil das Gehirn des Spechts von erstaunlich vielen Muskeln umgeben ist und weil der Stoß äußerst geradlinig ausgeführt wird. Durch diese geradlinige Bewegung des Kopfes, wirken geringere Schwerkräfte.

So faszinierend dieses Tier auch ist, desto groß ist auch das Schadensmaß das durch dieses Tier ausgelöst wird. Spechte machen vor Wärmedämmverbundsystemen, Regenrinnen, Holzverschalungen, Blechen und Antennen keinen halt. Spechtlöcher sind also kein reines Problem von WDV-Systemen. Sie besitzen kaum natürliche Feinde und unterliegen zudem dem Artenschutz, weshalb sie sich, Forschern zu Folge auch in einem überproportionalem Maße vermehren. Aus diesem Grund wird das Revier der Spechte immer kleiner. Das Klopfen hat nichts mit der Nahrungssuche oder -aufnahme zu tun. Mit dem Signal wird dem Nachbarn verdeutlicht, dass der Platz bereits besetzt ist. Dabei suchen Sie sich hauptsächlich kranke oder abgestorbene Bäume heraus, um sich eine Schlafhöhle zum Übernachten zu bauen. Weil für das Klopfen und den Höhlenbau nicht mehr ausreichend natürliche Plätze zur Verfügung stehen, weicht der Specht auf „Ersatzkörper“ aus. “

Spechtlöcher verhindern durch!?

Eine eindeutige Präventivmaßnahme gibt es für Spechtlöcher leider nicht. Die Vögel reagieren viel zu individuell, als dass man eine Lösung für alle finden kann. Der Gewöhnungseffekt der Spechte muss dabei unbedingt unterbunden werden. Um seine Präsenz zu verhindern müssen ihm Bewegungen, Lichtreflexe und Geräusche entgegengestellt werden. Bei der Auswahl der Präventivmaßnahmen kann äußerst kreativ vorgegangen werden. Flattervorhänge, Plastikbänder, CD´s, Vogelscheuchen, hölzerne Strommasten oder lebensechte Attrappen – der Kreativität kann dabei freien Lauf gelassen werden.

Die wirksamste Methode für das Verhindern der Spechtlöcher bleibt jedoch die Fassadenbegrünung. An langen Rankhilfen, die auf dem WDV-System installiert werden, klettern die Pflanzen entlang. Die geeignetsten Pflanzen um die Fassade nicht zu beschädigen, sind z.B. der Schlingknöterich oder der Blauregen. Anhaftende Pflanzen, wie Efeu oder Wilder Wein sind für das WDVS eher ungeeignet.

Das Spechtloch umgehend schließen

Was aber nun tun, wenn der Specht das Klopfen begonnen hat? Der Handlungsbedarf sobald das erste Loch entstanden ist, ist immens. Wenn für den Specht keine Konkurrenz ersichtlich ist, kann er seine Löcher ungestört Weiterpicken. In der WDVS entsteht ein bis zu mehrere Quadratmeter ausgehöhltes Loch, eine Wärmebrücke und ein Schimmelherd. Selbstredend muss dieses Loch so schnell wie möglich geschlossen werden. Das ist allerdings nur dann erlaubt, wenn sichergestellt ist, dass keine Vögel in dem Loch brüten.

Das Schließen von Spechtlöchern gehört für Industriekletterer zum Alltäglichen im Facility-Management

Die Spechtlochverschließung ist ein sehr passendes Beispiel für den Kostenvergleich zwischen Industriekletterern, Gerüsten und Hubsteigern. Oft stellen Industriekletterer die einzige Option dar, weil der Boden zu uneben für ein Gerüst ist, die Durchfahrt zu schmal für einen Hubsteiger oder: Weil Industriekletterer nur einen Bruchteil der Arbeitszeit benötigen und deshalb diese Tätigkeit viel kostengünstiger anbieten können.

Bei der Verschließung von Spechtlöchern in Wärmedämmverbundsystemen durch Seilzugangs- und Positionierungstechnik gibt es aber noch einen weiteren sehr wichtigen Faktor. Der Specht bleibt nicht an einer einzigen Wand oder an einer einzigen Ecke. In vielen Fällen pickt er sich um das Haus herum. Vor allem in solchen Fällen ist und bleibt die Seiltechnik konkurrenzlos. Viele Auftraggeber gehen davon aus, dass Sie für das Verschließen der Spechtlöcher durch Industriekletterer preisintensiver als durch Hubsteiger oder Gerüste sind, aber die Realität zeigt das Gegenteil. Auch der Kontakt zu unserer Firma gestaltet sich sehr einfach. Unter diesem Link werden alle notwendigen Fragen gestellt, es können ein paar Bilder hochgeladen werden und die Interessenten erhalten ein kostenloses und unabhängiges Angebot zurück.

Wie das Loch unkenntlich und ohne Wärmebrücke verschlossen wird

Viele Unternehmen schwören beim Verschließen der Spechtlöcher auf Bauschaum. Dabei wird das Loch zunächst mit dem PU-Schaum gefüllt, dann wird eine Putzschicht aufgetragen und anschließend werden mehrere Lagen Fassadenfarbe aufgestrichen. Das hat den Vorteil, dass es sehr einfach und schnell geht. Der überflüssige Bauschaum kann nach dem Austrocknen abgeschnitten und dann mehrmals überstrichen werden. PU-Schaum hat mit 0,020 – 0,025 W/(m*K) einen geringeren Wärmedämmwert als übliche Plattendämmungen, die oft zwischen 0,030 – 0,040 W/(m*K) liegen, womit es sich ideal zum Ausspritzen eignet. Als weiteren Vorteil sehen wir die nahtlose Verbindung auf allen anderen Dämmoberflächen. So können Spalten, Hohlräume und dadurch entstehende Wärmebrücken vermieden werden. PU-Schaum darf nicht der UV-Strahlung ausgesetzt werden. Sobald das passiert, löst er sich auf und verliert seinen Dämmwert.

Gerade bei kleineren Spechtlöchern ist es unnötig eine ganze Dose PU-Schaum anzufangen und anschließend weg zu schmeißen. In solchen Fällen können Polystyrol-Platten (EPS) in kleine Teile zertrennt werden und das Loch damit ausgestopft werden. Anschließend muss die Oberfläche dann wieder mit Außenputz und Fassadenfarbe verschlossen werden.

Bei der Farberfassung arbeiten unsere Industriekletterer mit der Farberfassungsapp von Techkon. Schnell, unkompliziert und ohne zusätzlichen Putz von der Fassade entfernen zu müssen, wird der Farbton ausgemessen.

 

Egal, wo Sie sich deutschlandweit befinden, erstellen wir Ihnen gern ein unabhängiges Kostenangebot. Unsere Industriekletterer kommen von unseren Standorten: Leipzig, Berlin, Magdeburg, Hildesheim, Rostock und der Altmark.